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20.12.2013

Strompreise in der Grund-/Ersatzversorgung ab 01.02.2014

Bekanntmachung der Stadtwerke Böhmetal

BEKANNTMACHUNG

Veröffentlichung der Preisanpassungen für die Lieferung von elektrischer Energie in der Grund- und Ersatzversorgung durch Stadtwerke Böhmetal GmbH

Aufgrund unserer langfristigen Beschaffungsstrategie konnten wir die Einkaufspreise leicht senken. Jedoch sind die abzuführenden Umlagen und die zu zahlenden Netzentgelte in Summe gestiegen, wodurch sich die Bruttoarbeitspreise in der Grundversorgung um 1,20 Cent pro kWh erhöhen. Die jährlichen Grundpreise bleiben unverändert. Die ab dem 1. Februar 2014 geltenden Preise entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle.

Wenn der Kunde mit dieser Preisanpassung nicht einverstanden ist, haben er das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen. Änderungen der Grundversorgungspreise werden gegenüber demjenigen Kunden nicht wirksam, der bei der Kündigung des Vertrages mit dem Grundversorger die Einleitung eines Wechsels des Versorgers durch entsprechenden Vertragsabschluss innerhalb eines Monats nach Zugang der Kündigung nachweist.

Zum 1. Januar 2014 verändern sich die gesetzlich bestimmten Umlagen und die Netznutzungsentgelte in Summe um brutto plus 1,22 Cent pro Kilowattstunde. Die Veränderungen gegenüber 2013 stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

EEG-Umlage: Infolge einer 2012 in Kraft getretenen Gesetzesänderung wurden die Anforderungen für die Ermäßigung der Öko-Umlage gesenkt. Dadurch hat sich die Zahl stromintensiver Unternehmen, die von der Umlage weitgehend befreit wurden, mehr als verdoppelt. Die EEGUmlage steigt von 5,277 Cent pro Kilowattstunde in 2013 auf 6,24 Cent/kWh in 2014.

Umlage gem. § 19 StromNEV: Nach der Stromnetzentgeltverordnung (§ 19 StromNEV) vom 25. Juli 2005 (zuletzt geändert am 26. Juli 2011) können z.B. stromintensive Unternehmen ein geringeres Netzentgelt bzw. eine Netzentgeltbefreiung beantragen. Diese entgangenen Erlöse werden von den Übertragungsnetzbetreibern auf alle Letztverbraucher umgelegt. Die §19 -Umlage wird seit dem 01.01.2012 erhoben. Diese Umlage fällt für Kunden mit einem Jahresverbrauch von weniger als 100.000 kWh von 0,329 Cent pro Kilowattstunde in 2013 auf 0,092 Cent/kWh in 2014.

Belastungen gem. KWK-G: die Belastungen fördern den Betrieb und den Ausbau von KWK Anlagen und weiteren innovativen Techniken (Wärmenetze, Brennstoffzelle), die der Verbesserung des Klimaschutzes und der Energieeffizienz dienen. Diese steigen von 0,126 Cent pro Kilowattstunde in 2013 auf 0,178 Cent/kWh in 2014.

Offshore-Haftungsumlage: Kosten für geleistete Entschädigungszahlungen bei Verzögerungen in der Netzanbindung von Offshore-Windparks als Aufschlag auf die Netzentgelte gegenüber Letztverbrauchern. Sie wird mit 0,25 Ct/kWh konstant bleiben.

AbLaV-Umlage (NEU): Ab dem 01.01.2014 wird gemäß § 18 der AblaV (Verordnung zu abschaltbaren Lasten) eine Umlage für abschaltbare Lasten (abLav-Umlage) als verbrauchsabhängiger Aufschlag erhoben, der auf die Letztverbraucher umgelegt wird. Die Höhe dieser Umlage beträgt in 2014 0,009 Ct/kWh.

Die Stromsteuer ist eine Allgemeine Verbrauchssteuer, die in den Bundeshaushalt einfließt. Sie wird mit 2,05 Cent pro Kilowattstunde konstant bleiben.

Netznutzungsentgelte: beinhalten die Kosten für Messstellenbetrieb, Messung und Abrechnung, die Vorhaltung, den Betrieb und die Wartung des Netzes, mit dem die elektrische Energie transportiert wird. Durchgeführt wird diese Tätigkeit von den Stadtwerken als dem Netzeigentümer. Da das Leitungsnetz aber im Wettbewerb auch anderen Versorgern zur Verfügung stehen muss, werden die sog. Netznutzungsentgelte von der Bundesnetzagentur (BNA) überwacht (Diskriminierungsverbot gegenüber Wettbewerbern) und jährlich immer erst nach einer Genehmigung wirksam. Sie steigen von 6,145 Cent pro Kilowattstunde in 2013 auf 6,385 Cent/kWh in 2014.

Konzessionsabgabe: Sie wird auf Basis eines Konzessionsvertrages von der Kommune (Stadt, Gemeinde oder andere Gebietskörperschaft) erhoben und entspricht einem Entgelt für die Nutzung des öffentlichen Verkehrsraumes für die Kabeltrassen (Strom) bzw. Leitungsverlegung (Wasser, Gas). Sie wird mit 1,32 Ct/kWh konstant bleiben.

Zur Lieferung von elektrischer Energie in Niederspannung für den Eigenverbrauch von Haushaltskunden durch die Stadtwerke Böhmetal GmbH gelten zum 1. Februar 2014 folgende Preise:

Grundversorgung Strom

Nettopreise

Bruttopreise

bei einer Jahresabnahme bis 2.993 kWh


23,69 ct/kWh
42,00 €/Jahr


28,19 ct/kWh
49,98 €/Jahr

Arbeitspreis je kWh
Jahresgrundpreis je Zählpunkt

bei einer Jahresabnahme über 2.993 kWh

25,09 ct/kWh
entfällt

29,86 ct/kWh
entfällt

Arbeitspreis je kWh
Jahresgrundpreis je Zählpunkt

Ersatzversorgung Strom

Nettopreise

Bruttopreise

bei einer Jahresabnahme bis 2.993 kWh

23,69 ct/kWh
42,00 €/Jahr

28,19 ct/kWh
49,98 €/Jahr

Arbeitspreis je kWh
Jahresgrundpreis je Zählpunkt

bei einer Jahresabnahme über 2.993 kWh

25,09 ct/kWh
entfällt

29,86 ct/kWh
entfällt

Arbeitspreis je kWh
Jahresgrundpreis je Zählpunkt


Zur Lieferung von elektrischer Energie in Nieder-/Mittelspannung mit registrierender Leistungsmessung für Nicht-Haushaltskunden 1) durch Stadtwerke Böhmetal GmbH gelten zum 1. Februar 2014 folgende Preise:

Ersatzversorgung/-belieferung Strom
mit registrierender Leistungsmessung 2)

Nettopreise

Bruttopreise

Arbeitspreis je kWh

23,49 Ct/kWh

27,95 Ct/kWh

Jahresgrundpreis je Zählpunkt

82,00 €/Jahr

97,58 €/Jahr

Leistungspreis pro Jahr

93,92 €/kW/Jahr

111,76 €/kW/Jahr


1) Nicht-Haushaltskunden sind Letztverbraucher, die Energie für berufliche, landwirtschaftliche und gewerbliche Zwecke kaufen und einen Verbrauch über 10.000 kWh pro Jahr haben.
2) Sofern erforderlich werden die durch den Netzbetreiber mitgeteilten Werte für die Blindstromlieferungen zusätzlich mit einem Blindarbeitspreis von netto 1,00 Ct/kVarh (brutto 1,19 Ct/kVarh) in Rechnung gestellt.

Die vorgenannten Arbeitspreise und die Jahresgrundpreise enthalten den Energiepreis, die Kosten für Messstellenbetrieb und Messung, die Kosten für die Abrechnung, die Belastungen des Lieferanten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das an den Netzbetreiber abzuführende Netzzugangsentgelt (einschließlich Blindstrom), die vom Netzbetreiber erhobenen Aufschläge nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), die Konzessionsabgaben, die Kosten der vom Netzbetreiber erhobenen Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV (sog. § 19 StromNEV-Umlage), die Kosten der vom Netzbetreiber erhobenen abLa-Umlage gemäß § 18 der Verordnung zu abschaltbaren Lasten, die Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f Abs. 5 EnWG, sowie die Stromsteuer in der jeweils geltenden Höhe (derzeit: 2,05 Ct/kWh).
In den Bruttopreisen ist die Umsatzsteuer (derzeit: 19 %) in der jeweils geltenden Höhe enthalten. Rundungsdifferenzen durch die Umsatzsteuer sind möglich.
Als Abrechnungsjahr gilt das Kalenderjahr. Die Ablesung und die Rechnungslegung erfolgen einmal jährlich. Es werden Abschlagszahlungen erhoben.
Stromlieferungen zu diesen Bedingungen sind nur im Grundversorgungsgebiet der Stadtwerke Böhmetal möglich.

Stromkennzeichnung:
Der durch die Stadtwerke Böhmetal im Jahr 2012 insgesamt gelieferte Strom setzte sich aus 22,0 % Kernkraft, 33,6 % Kohle, 7,7 % Erdgas und 6,5 % sonstigen fossilen Energieträgern sowie 29,4 % Strom aus Erneuerbarer Energie gefördert nach dem EEG und 0,8 % Strom aus sonstiger Erneuerbarer Energie bzw. mit Herkunftsnachweis zusammen. Damit waren 510 g/kWh CO2- Emissionen und 0,0006 g/kWh radioaktiver Abfall verbunden. Der Energiemix 2012 in Deutschland setzte sich aus 17,1 % Kernkraft, 45,6 % Kohle, 9,8 % Erdgas und 3,2 % sonstigen fossilen Energieträgern sowie 20,8 % Strom aus Erneuerbarer Energie gefördert nach dem EEG und 3,5 % Strom aus sonstiger Erneuerbarer Energie bzw. mit Herkunftsnachweis zusammen. Damit waren 522 g/kWh CO2-Emissionen und 0,0005 g/kWh radioaktiver Abfall verbunden.

Walsrode, im Dezember 2013
Stadtwerke Böhmetal GmbH
gez.
M. Hack
Geschäftsführer

© Stadtwerke Böhmetal